| 
| RICHARD & CARL ADAM Köningsburg, Ostpreussen, Deutschland.Dieses Unternehmen stellte vor und nach der Jahrhundertwende Spielzeug her. Ihr Sortiment war sehr ähnlich wie das von Lehmann. | | | ARCADE MANUFACTURING COMPANY Freeport, Il. U.S.A. Die Firma begann um 1868 unter dem Namen Novelty Iron Works, zog dann um1885 in einen anderen Stadtteil und benannte sich von da an nach diesem. Ihre ersten Spielzeuge, Kaffeemühlen, produzierten sie um 1884. Bis zum Jahr 1939 stieg ihre Spielzeugauswahl auf über dreihundert verschiedene Objekte. Der Firmenname findet sich normalerweise auf der Innenseite des Spielzeuges eingrafiert. Eine ihrer Spezialitäten war die Herstellung von Automobilen, die vielleicht zu den besten je produzierten Eisen-Modell-Spielzeugautos gehören. | | | THE ARNOLD COMPANY Nürnberg, Deutschland Gegründet durch Karl Arnold um 1906. Von da an bis ins Jahr 1939 produzierte diese Firma kleine Boote, Dampfzubehör und nicht allzu teure Spielzeugneuheiten. Ab 1945 vergrösserten sie ihr Spielzeugsortiment und heute ist die Firma vor allem bekannt durch die in den 60-er Jahren unter dem Namen Arnold Rapido entstandenen N-Spur Modelleisenbahnen. | 


| BASSETT-LOWKE LTD. Northampton, England Diese Firma wurde 1899 durch Wenman J. Bassett-Lowke ins Leben gerufen. Lowke wird als Gründer der Modelleisenbahnen überhaupt angesehen und so ermunterte er die Nürnberger Fabriken, nahezu massstabgetreue Modelleisenbahnen herzustellen. Während langer Zeit arbeitete er mit Stefan Bing Zusammen. Während der Kriegsjahre wurden fast alle W.J. Bassett-Lowke Modelle in England produziert. Nach 1953 stellte die Firma die Eisenbahnherstellung ein und wendete sich anderen Gebieten zu. | 



| BING (GEBRUDER) Nürnberg, Deutschland. Gegründet um 1863 durch die Brüder Ignaz und Adolf Bing. Erst 1880 begannen sie die ersten Spielzeuge herzustellen, nachdem sie die ersten 17 Jahre als Spielzeughändler tätig waren. Von 1895 bis zum ersten Weltkrieg hatte die Firma bis zu 5 000 Angestellte, doch die weltweite Krise der 20-er Jahre brachte sie in finanzielle Schwierigkeiten, so dass die Firma Bing um 1932 liquidiert und nach Einstellung der Produktion von Karl Bub übernommen wurde. Viele verschiedene Markennamen wurden verwendet, sei es als Aufdruck, direkt eingrafiert oder auf eine separate Metallplatte gestempelt und dann am Spielzeug angebracht. Der Markenname GBN mit speichenförmigen Linien wurde erstmals im Oktober 1906 gebraucht, BW im Mai 1923 eingeführt. |  | R.BLISS MFG. Providence, R.I., U.S.A. Um 1832 gegründet, war R.Bliss Mfg. eine frühe Holzspielzeug-Fabrik, bekannt durch ihre hell litografierten mit Papier bezogenen Holzklötze, Puppenstuben, Boote und Eisenbahnen. | 
| VICTOR BONNET ET CIE. Paris, Frankreich. Kurz nach dem ersten Weltkrieg wurde Fernand Martins Firma von Victor Bonnet et Cie. übernommen. Auf die Schachteldeckel aller Spielzeugneuheiten wurde V.B. et CIE gedruckt. In den späten 40-ern und bis in die 50-er Jahre wurde eine Serie Blech-Strassen-Fahrzeuge produziert und mit VEBE gestempelt. | | | GEORGE BORGFELDT & COMPANY New York, N.Y., U.S.A. George Borgfeldt formte um 1881 eine Partnerschaft mit Marcell und Joseph L. Kahle. Dieses Unternehmen vertrieb Spielzeug von Produktionsfirmen, die gemäss einem Abkommen das Spielzeug weder mit ihrem eigenen noch mit einem Markennamen versehen durften. Anstelle dessen sollte Borgfeldts Name oder der Niftys Markenname in Form eines lachenden Halbmondes erscheinen. Das Unternehmen schloss ca. 1962. Es ist heute hauptsächlich bekannt durch seine grossartigen mit witzigem Charakter litografisch bedruckten Blechspielzeuge. |  | MILTON BRADLEY CO. Springfield, Mass. U.S.A. Um 1860 in Springfield Mass. gegründet. SieSie produzierten ein grosses Angebot von Spielen und Spielzeug und bringen bis heute nicht nur Spiele sondern vor allem auch edukatives Material auf den Markt. | | | BRIMTOY London, England Um 1914 gegründet und unter dem Markenname Nelsons Column registriert. Die Firma mag mit Bing in Kontakt gestanden haben und stellte eine kleine Anzahl Strassenfahrzeuge her. Um 1932 schloss sie sich mit Wells zusammen und formte Wells Brimtoy. | | | KARL BUB Nürnberg, Deutschland. Die Firma wurde 1851 gegründet, doch ist wenig über deren Produktion im 19. Jahrhundert bekannt. In den frühen Jahren des 20.Jh. produzierte Bub viele Spielzeuge zusammen mit Carette, alle katalogisiert, sogar noch nach dem Ausstieg Caretts aus dem Business um 1917. Die 20-er Jahre waren für Bub eine sehr erfolgreiche Zeit, in welcher er einige verschiedene Motorautos und Spielzeuge im Zusammenhang mit Zügen und Eisenbahnen herstellte. In den frühen 30-er Jahren übernahm Bub die Produktion der Eisenbahnen von Bing. Einige dieser sind mit beiden Markennamen gekennzeichnet. Ende des zweiten Weltkrieges begann die Kompanie zu wanken und musste schliesslich 1960 vollends schliessen. | 
| BUCHNER Deutschland. Über diese Firma ist nicht viel mehr bekannt, als dass sie im späten 19.Jh. aktiv war und einige der schönsten und feinsten von Pferden gezogenen Kutschen und Wagen herstellten. |  | BUFFALO TOY & TOOL WORKS Buffalo, N.Y., U.S.A. Diese um 1924 gegründete Firma vermarktete eine Linie von leichtgewichtigen, lithografierten und aus Stahl gepressten Spielzeugen und Spielen. | 



| GEORGES CARETTE Nürnberg, Deutschland. Gegründet um 1886 durch Georges Carette, welcher zu Beginn den Ofen einer Bierbrauerei benutzte, um dann kurz darauf eine grosse Spielzeugherstellerfirma zu gründen. Um die Jahrhundertwende umfasste Carettes Angebot eine grosse Anzahl von Automobilen, Schiffen, Eisenbahnen, Flugzeugen und Spielzeugen in Verbindung mit Dampf. Obwohl der Franzose Carette mit einer Deutschen verheiratet war, musste er beim Ausbruch des ersten Weltkrieges zurück nach Paris, wodurch 1917 die gesamte Produktion eingestellt wurde. | | | CARLISLE & FINCH COMPANY Cincinnati, Oh, U.S.A. Die Partnerschaft zwischen Robert S. Finch und Martin Carlisle wurde um 1893 ins Leben gerufen. Um 1896 begannen sie eine Reihe von elektrischen Neuheiten zu produzieren, unter anderem auch Eisenbahnen und Trolleys. Später kamen Boote und Automobile in ihr Sortiment. Daneben war die Firma als Vertreiber von Spielzeug der Firma Knapp Electric. tätig, einer Firma, die bis heute existiert, aber keine Spielzeuge mehr herstellt. |  | FRANCIS W. CARPENTER COMPANY Harrison, N.Y. Gegründet um 1894. Die durch ihre gegossenen und geschmiedeten Eisenspielzeuge bekannte F.W.Carpenter Gesellschaft wurde im Jahr 1925 geschlossen. | | | J. CHEIN & COMPANY New York, N.Y., U.S.A. Um 1903 durch Julias Chein gegründet, florierte diese Firma wegen des Einführungsstops deutscher Spielzeuge als Resultat des ersten Weltkrieges. Die Firma zog später nach Harrison, New Jersey und kreierte ein grosses Angebot von Spielzeugfahrzeugen ebenso wie eine Vielzahl prächtiger Spielzeuge mit komischem Charakter. Chein ist heute immer noch tätig, dies aber eher im Haushalt-als im Spielzeugbereich. | 
| ANDRÉ CITROEN Frankreich Citroen begann im Jahr 1923 Automodelle herzustellen, die exakte Wiedergaben der wirklichen Automobile waren und als Promotions-Objekte gebraucht wurden. Meist wurden die Modelle anhand einer Schablone mit dem Motiv von Citroen bezeichnet, seltener wurde eine markierte Metallplakette angebracht. In den 30-er Jahren ging sowohl die Gesamtproduktion als auch das Sortiment der Modelle stark zurück. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahm J.R.D. die Produktion. | | | CHARLES M. CRANDALL COMPANY Covington, Pa, U.S.A. Um 1820 in Covington, Pa, gegründet, zog die Firma 1885 nach Waverly, N.Y. wo sie sich mit Moses Tymen zusammenschloss und die Waverly Toy Works formten. Bekannt für Holzspielzeug und Spiele schloss das Unternehmen um 1905. |  | JESSE CRANDALL Brooklyn, N.Y., U.S.A. Jesse Crandall war Erfinder, Designer, Hersteller und Händler von VELOCIPEDES, Spielen und Schaukelpferden. Seine Firma wurde 1840 gegründet und 1880 geschlossen. | | | DENT HARDWARE Fullerton, Pa, U.S.A. Gegründet um 1895 durch Henry Dent zusammen mit vier Partnern. Bis zu deren Abschweifen von der Spielzeugherstellung um 1930 stellten sie eine Linie feiner Modell- Eisenspielzeuge, vor allem Transportmittel, her, wobei ihr Bekanntheitsgrad vermutlich vor allem auf deren Mack trucks zurückgeht. | | | DEUTCHES REICHS GEBRAUCHS MUSTER (D.R.G.M.). Dies ist eine zweite Art von Patent, das für drei, oder auch mal für sechs Jahre Gültigkeit hatte. Im jährlichen Patentindex wurde keine Liste von Namen veröffentlicht, wodurch es schwierig ist, diesbezüglich etwas zurückzuverfolgen. Eine Informationsquelle dafür ist die Patent Gazette jener Zeit. |  | DEUTSCHES REICHS PATENT (D.R.P.). Diese Marke ist ein eigenes deutsches Patent. Die Nummern waren nach Eingabedaten geordnet und geben die Gründungsdaten der einzelnen Firmen wieder. | 

| JOHANN DISTLER Nürnberg, Deutschland Distler startete seine Produktion Ende des 19. Jahrhunderts. Vor dem ersten Weltkrieg stellte er die berühmten Groschenspielzeug-Strassenfahrzeuge her. Viele dieser hatten entweder eine Distel als Markenzeichen, oder aber das Monogramm JD. In den 20-er und 30-er Jahren produzierte die Firma Spielzeugneuheiten, Autos und Eisenbahnen, die durch eine Weltkugel gekennzeichnet waren, oder aber gar keine Markenbezeichnung hatten. | 
| DOLL ET CIE. Nürnberg, Deutschland Gegründet im Jahre 1898 durch John Sondheim und den Schmied Peter Doll. In den frühen Jahren konzentrierte sich die Produktion auf stationäre Dampfmaschinen und deren Zubehör. Kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges kam Max Bein als dritter Partner dazu, und sie begannen verschiedene Uhrwerk-Spielzeugneuheiten herzustellen. In den 20-er und 30-er Jahren setzte die Produktion von Dampfmaschinen fort, zusammen mit Eisenbahnen, eines Dampfautos und eines Lastwagens. Die Kompanie wechselte den Eigentümer in den späten 30-er Jahren, als Fleischmann sie übernahm, behielt jedoch den Namen Doll bis in die Nachkriegsjahre. | 

| HANS EBERL Nürnberg, Deutschland. Um 1900 gegründet, stellte diese Firma Autos und Spielzeugneuheiten her. Sie war bekannt für ihre hohe qualitative Ausführung. Der zweite Markenname wurde um 1906 eingeführt, und die Produktion scheint nach 1918 eingestellt worden zu sein. | 
| GEBRUDER EINFALT. Nürnberg, Deutschland Die Firma wurde im Jahr 1922 gegründet und verwendete bis nach 1935 keinen eigenen Markennamen. Dann wurde der Name Technofix verwendet, wie an anderer Stelle gezeigt wird. | 

| H. FISCHER & CO. Nürnberg, Deutschland Um 1908 gegründet. Es wird angenommen, dass die Markenbezeichnung einer armierten Figur mit der Firma zusammenhängt, wie dies auch der berühmte Fisch tut. Doch bleibt unklar, wann welche der beiden verwendet wurde. Die Firma vertrieb Spielzeug bis in die 30-er Jahre. | 

| J. FLEISCHMANN Nürnberg, Deutschland Dieses Unternehmen wurde um 1887 gegründet, doch ist nicht sehr viel über derenTätigkeit der ersten 40 Jahre bekannt. Fleischmanns Berühmtheit geht auf die Spielzeugboote der 20-er und 30-er Jahre zurück. Ihre Modellmacher produzierten auch Linienschiffe für das Departement für Öffentlichkeitsarbeit der Norddeutschen Lloyd. Im Jahre 1939 übernahm Fleischmann die Doll et Cie. Und begann Eisenbahnen herzustellen, für die sie heute wohlbekannt sind. |  | GIBBS MANUFACTURING COMPANY Canton, Oh, U.S.A. Seit ca.1889 bekannt vor allem durch ihre Holzwagen in Puppenstuben-Grösse, Holzkreisel und Schieb- bzw. Ziehspielzeug. Ihr Spezialgebiet war der Gebrauch von lithografiertem Papier auf Holz. |  


| S. GÜNTHERMANN. Nürnberg, Deutschland Diese Firma startete um 1887 unter S. Günthermann. Nach dessen Tod heiratete seine verwittwete Frau den Firmenmanager Adolf Weigel, dessen Initialen A.W. als Markenbezeichnung der Jahre 1903-1920 erschienen. Das Logo wechseste nach Weigels Tod im Jahre 1920. 1965 wurde die Firma von Siemens übernommen. |  | HARRIS TOY COMPANY Toledo, Oh. U.S.A. Diese Gründung begann ca. 1887 Eisen-Modell Spielzeug herzustellen. Harris übernahm auch Arbeit von Hubley, Williams und Dent, bis die Firma schliesslich um 1913 verkauft wurde. | 
 

| HESS Nürnberg, Deutschland Heute gilt Hess als einer der ersten Spielzeughersteller überhaupt. Die Firma geht auf das Jahr 1820 und ihren Gründer Mathias Hess zurück, der bis zu seinem Tod im Jahre 1886 Spielzeug herstellte. Die in dieser Zeit stattfindende Übernahme der Firma durch seinen Sohn John Leonard Hess erklärt die Markenbezeichnung JLH. Die Produktion schloss um 1930. |  | N.H. HILL BRASS COMPANY East Hampton, Conn. U.S.A. Um 1889 eröffnet und Mitglied der National Novelty Corporation von New York. Sie stellten Glocken und Glockenspielzeug her. | | | HUBLEY MANUFACTURING COMPANY Lancaster, Pa., U.S.A. Gegründet ums Jahr 1894 durch John E. Hubly zusammen mit anderen Investoren. Sie produzierten Eisenmodelle wie von Pferden gezogene Wagen, Feuermaschinen und Miniaturöfen. Hubly entwickelte eine feine Linie von Modelleisen- Verkehrsmitteln, die den Markt der 30-er Jahre beherrschte. Im Jahre 1955 Wurde die Firma umbenannt und hiess von da an Gabriel Industries. |
| | | ISSMAYER Nürnberg, Deutschland Gegründet in Nürnberg im Jahre 1861 durch Johann Andreas Issmayer und sehr bekannt durch ihre kleinen leicht lithografierten Eisenbahnen, die durch Bing und Carette vermarktet wurden. Die Produktion wurde in den 30-er Jahren eingestellt. | | | E. & R. IVES Bridgeport, Conn., U.S.A. Diese Firma ist sehr bekannt für die Produktion von Blech- und Modelleisen-Spielzeug wie von Pferden gezogene Wagen, Lokomotiven und anderen Neuheiten. Der Firmenname wechselte mehrere Male. Im Jahre 1895 übernahm Harry Ives das Unternehmen und führte in den Folgenden Jahren einige Neuigkeiten ein, vor allem hervorzuheben, die Spur 0 und Spur 1 Tram Sets. Ives wurde Opfer der grossen Krise von 1929 und als Folge davon von Lionel übernommen. |  


| JEP. Paris, Frankreich. Es wird angenommen, dass JEP um 1899 in Paris unter dem Namen S.I.F. (Societe Industrielle de Ferblanterie) auf den Markt kam. Der Name Jouets de Paris wurde 1928 eingeführt, als die Firma eine neue Linie von Spielzeugautos herausbrachte. Im Jahr 1932 wurde das de durch en ersetzt und es entstand daraus der Markenname JEP. Die Firma führte diesen bis zu deren Schliessung im Jahre 1965. |  | KELLERMANN AND COMPANY Nürnberg, Deutschland Sie waren Spielzeughersteller in den 20-er und 30-er Jahren, wurden aber erst richtig wichtig in der Nachkriegszeit. Ihr Markenname war CKO. | | | KENTON HARDWARE COMPANY Kenton, Oh., U.S.A. Im Jahr 1890 als Kenton Lock Manufacturing Company gegründet. Die Spielzeugherstellung begannn 1894 mit Objekten wie Spielzeugöfen, Sparkassen und von Pferden gezogenen Feuerlöschgeräten. Um 1903 trat Kenton der National Novelty Corporation of New Yersey bei. Diese Vereinigung von 37 Firmen ging aber 1907 ein. Kentons Firma überlebte, wurde reorganisiert und im Jahre 1909 wiedereröffnet. In den 20-er und 30-er Jahren prädominierten in deren Produktlinie eiserne Modell- Verkehrsmittel. |  | KINDLER AND BRIEL Böblingen, Deutschland Die Markenbezeichnung dieser Firma beinhaltet sowohl Kibri als auch K & B.B. |  | KNAPP ELECTRIC NOVELTY COMPANY New York, N.Y., U.S.A. Die Firma Knapp wurde 1899 gegründet und war eine der ersten, die elektrische Spielzeugeisenbahnen und Automobile herstellte. | | | KOHNSTAM (MOKO) Fürth, Deutschland. Moses Kohnstam gründete im Jahr 1876 diese Distributionsfirma, welche für die meisten grossen deutschen Herstellerfirmen Spielzeug vertrieb. Viele der durch sie verkauften Spielzeuge waren mit dem Eigennamen Moko gekennzeichnet. |  | KYSER AND REX Philadelphia, Pa., U.S.A. Diese Firma wurde im Jahre 1884 gegründet und produzierte bis 1890 patentierte Spielzeuge und Sparkassen. Nach dieser Zeit fuhr der Gründer fort, Sparkessen zu patentieren, übergab aber die Herstellung anderen Manufakturen. | | | LEHMANN Brandenburg, Preussen. Ernst Paul Lehmann gründete diese Firma, die hochstehend lithografierte Blechspielzeugneuheiten herstellte mit aufregenden Bewegung, hervorgerufen durch Uhrwerkmechanismen. Nach dem Tod des Gründers im Jahre 1934, wurde die Firma durch dessen Cousin Johanes Richter weitergführt. Nach dem zweiten Weltkrieg stellte sie weiterhin Spielzeug her, die Familie Richter aber startete um 1951 unter dem Namen Lehmann eine neue Herstellerfirma in Nürnberg. | 

| GEORG LEVY Deutschland Die Produktion dieser Firma begann ca. 1920 und wurde bis in die frühen 30-er Jahre fortgeführt. In dieser Zeit verkaufte Levi die Firma, um nach England zu ziehen. Die Firma führte die Spielzeugherstellung unter dem Namen Nürnberger Blechspielzeug- Fabrik bis ins Jahr 1971 weiter |  | LINES BROTHERS LTD. London, England. Gegründet durch die Brüder J. und G. Lines um 1910. Diese Firma produzierte verschiedenstes Spielzeug unter dem Markennamen Minic und Triang. |  
| LIONEL New York, N.Y., U.S.A. Um 1901 durch Joshua Lionel ins Leben gerufen, stellte die Firma 2 7/8 Standard Spur und 0 Spur Blechzüge her. Die Firma ist bis heute auf diesem Gebiet tätig. | | | LUTZ Ellwangen, Deutschland. Die Firma startete Ihre Produktion im Jahre 1846 und stellte Blech-Girlanden und -Spielzeug her. 1857 schloss sich Josef Englert der Firma an, die von da an den Namen Englert und Lutz führte. 1869 trat Englert wieder aus und seit 1871 ist die Firma unter dem Namen Ludwig Lutz bekannt. Sie expandierte und wurde grösser, vor allem durch die Herstellung von durch Uhrwerk angetriebenen Zügen, Booten und anderem Spielzeug. Bekannt für ihre hohe Qualität wurde die Firma 1891 an Märklin verkauft. | 
| MANGOLD Furth, Deutschland. Gegründet durch Georg Adam Mangold, dessen Spielzeuge vor 1940 durch Moses Kohlstam vertrieben wurden. Gamma war der Markenname der Firma in der Nachkriegszeit. |  

| MARKLIN Göppingen, Deutschland Gegründet durch Theodor Friedrich Wilhelm Märklin und seine Frau Caroline. Ihre ersten Spielzeuge waren hauptsächlich Puppenstuben-Küchen, die unter dem Namen W. Märklin vermarktet wurden. Nach dem Tod von Theodor Märklin im Jahr 1886 führte Caroline die Firma weiter bis 1888. Zu dieser Zeit übernahmen deren Söhne Eugen und Karl das Management und gaben der Firma den Namen Gebrüder Märklin. Von 1892 bis 1897 war sie unter der Leitung von E.Märklin und E. Fritz, was um 1907 zu einer weitern Namensänderung führte. Von da an und bis heute heisst sie Gebrüder Märklin & Co. Märklin kreierte einige der besten deutschen handbemalten Blechspielzeuge und Eisenbahnen, die jemals hergestellt wurden. | 
| F. MARTIN Paris, Frankreich. Diese durch F. Martin in Paris gegründete Firma wurde bald zu einer der florierendsten Firmen von farbenfrohen Uhrwerk-Spielzeugneuheiten. Einige Jahre nach dem Tod des Gründers um 1919 wurde die Firma von Victor Bonnet et Cie. übernommen. | 
| LOUIS MARX AND COMPANY New York, N.Y., U.S.A. Nach langer Zusammenarbeit mit Ferdinand Strauss startete Louis Marx um 1919 sein eigenes Business, und wurde zu einem der grossen Innovatoren in der amerikanischen Spielzeugindustrie. Er revolutionierte das Spielzeuggeschäft, indem er besseres Spielzeug zu billigeren Preisen herstellte. Sein Markenname wurde 1932 registriert. Die Firma produzierte ein ausserordentlich grosses Angebot von Spielzeugen und ist bekannt durch ihr farbenfroh lithografiertes Spielzeug mit komisch-witzigem Charakter. | | | MASUDAYA/MODERN TOYS Japan. Gegründet im Jahre 1924. Allgemein ist wenig bekannt über die Japanische Spielzeugherstellung, sei es über Herstllerfirmen oder über Firmen, die Aufträge annahmen. Diese Markenbezeichnung findet sich auf vielen Blechplaketten und Zellulose-Spielzeugen. |  | McLOUGHLIN BROTHERS New York, N.Y., U.S.A. Um 1854 gegründet und bekannt durch die mit Papier bezogenen Holzspiele, die farbenfrohen, lithografierten Bilderbücher, optisches Spielzeug und Bauklötze für Kinder. | 


| MECCANO LTD. Liverpool, England. Ihr erstes Erscheinen geht auf das Jahr 1906 zurück als Nachfolge der Originalfirma von Frank Hornby. Die Firma brachte 1920 einen 0 Spur Uhrwek- und 1925 dann den ersten elektrischen Zug auf den Markt. Hornby Schiffe und Dinky Toys folgten in den 30-er Jahren. Nach dem Tod des Gründers im Jahre 1936 wurde die Firma im Jahr 1964 durch die Gebrüder Lines übernommen. | 
| METTOY COMPANY LTD. London, England. Henry Ullman, der frühere Eigentümer von Tipp and Company, gründete diese Firma nach seiner erzwungenen Auswanderung aus Deutschland. Heute ist die Firma bestens bekannt als Hersteller der Corgi Modell- Spielzeuge. | 
| MÜLLER UND KADEDER Nürnberg, Deutschland Dieses Unternehmen war zwischen 1900 und 1912 aktiv und benutzte den Markennamen MK. Sie waren bekannt durch eine Anzahl von aeronautischem Bewegungsspielzeug, Karussellen und anderen Spielzeugneuheiten. | 
| OROBR Brandenburg, Deutschland. Diese Firma stellte vor dem ersten Weltkrieg und später in den 20-er Jahren wieder, eine Varietät von nicht allzu teurem Blechspielzeug her. Deren Markenname war ORO Werke, Neil Blechschmidt und Müller. | 
| PAYA Ibi, Spanien. Gegründet in den frühen Jahren des 20.Jh. durch Raimundo Paya. Sie sind berühmt für ihre einfachen Spielzeuge und Boden-Züge und dann in den 20-er Jahren durch die 0-Spur- Eisenbahnsets. | 
| ERNST PLANK Nürnberg, Deutschland. Um 1866 gegründet, stellten sie Dampfmaschinen und magische Laternen her. Um die Jahrhundertwende kamen dann Autos, Schiffe und Eisenbahnen dazu. Um 1930 wurde die Firma von den Gebrüdern Schüller übernommen und die Spielzeugherstellung eingestellt. | | | PRATT AND LETCHWORTH Buffalo, N.Y., U.S.A. Diese Firma produzierte qualitativ hochstehende Modell-Spielzeuge und verwendete den Namen Buffalo Toy Works oder Buffalo Indestructable Malleable Iron and Steelworks. Sie waren aktiv in den 80-er und 90-er Jahren des 19.Jh. | | | RADIGUET Paris, Frankreich. Gegründet um 1872 durch einen frühen französischen Hersteller, der bekannt war für seine feinen Blech-Bronze-Dampfmaschinen und Schiffe. Die Spielzeuge waren normalerweise nicht gekennzeichnet und deren Produktion wurde 1902 eingestellt. | | | ROCK AND GRANER Nürnberg, Deutschland Dies ist einer der frühesten deutschen Spielzeughersteller. Die Produktion startete um 1813 und wurde 1904 eingestellt. Das feine handbemalte Blechspielzeug von Rock and Garner wird oft mit den frühen Märklinspielzeugen verglichen. Es war eine führende Firma für Eisenbahnen, Schiffe und Puppenstuben-Möbel. | 
| C. ROSSIGNOL Paris, Frankreich. Gegründet durch Charles Rossignol um 1868. Sie produzierten Bodenzüge und eine Serie von Motorautos und 0 und I-Spur-Bodenzügen. In den 20-er Jahren führten sie eine Reihe von Pariser Bussen ein, um 1962 stiegen sie aus diesem Business aus. | 
| JEAN SCHÖENNER Nürnberg, Deutschland Gegründet um 1875. Die Fabrik dieser Firma musste nach einem Brand im Jahre 1891 völlig neu aufgbaut und ausgestattet werden. In den frühen Jahren stellten sie Dampfmaschinen und magische Laternen her, später, nach der Jahrhundertwende, eine Auswahl von Booten und Feuermaschinen, die meisten davon dampfangetrieben. Umständehalber führte nach 1906 J. Falk den Betrieb weiter. | 
| SCHUCO Deutschland. Die Firma wurde 1912 durch H. Schreyer und Heinrich Müller gegründet und war unter dem Namen Schreyer und Company tätig. Ihr Markenname war Schuco. In den 30-er Jahren und nach dem 2. Weltkrieg produzierten sie einfallsreiche mechanische Spielzeuge. Die Produktion läuft bis zum heutigen Tag. |  | C.G. SHEPARD AND COMPANY Buffalo, N.Y., U.S.A. Diese um 1866 in Buffalo, N.Y. gegründete Firma stellte Blechhupen und mechanische, sich bewegende Spardosen her. |  | WILLAIM SHIMER SON AND CO. Freemansburg, Pa., U.S.A. Um 1875 gegründet, stellte Schimer Eisen Modellspielzeug und mechanische Spardosen her. | 
| STOCK Solingen, Deutschland. Walter Stock gründete 1906 diese Firma, die nicht allzu teure Uhrwerk- Spielzeugneuheiten herstellte. Die Produktion wurde bis ca. 1930 fortgesetzt. | | | FERDINAND STRAUSS CORP. New York, N.Y., U.S.A. Um ca. 1900 begann Strauss deutsches Spielzeug unter seinem Firmennamen zu vertreiben. Nachdem kriegsbedingt die europäische Einfuhr abbrach, begann er 1914 selbst zu produzieren. Strauss wird als Gründer der amerikanischen Industrie für mechanisches Spielzeug angesehen. Auch nach dem Verkauf eines Teils seiner Herstellerfirma blieb er weiterhin aktiv auf diesem Gebiet. | 
| TIPP AND COMPANY Nürnberg, Deutschland 1912 durch Frau Tipp und Herrn Carstens gegründet. In den ersten Jahren trat Philip Ullman an die Stelle von Frau Tipp und wurde 1919 zum alleinigen Besitzer. Erfolgreich führte er die Firma die folgenden zehn Jahre, wurde dann aber 1933 gezwungen, nach England auszuwandern. Die Firma wurde vom deutschen Staat übernommen und das Management einem früheren Bing Direktoren übertragen. Um 1972 schloss das Unternehmen. | | | VOLTAMP. Baltimore, Md. Die Firma wurde 1879 gegründet und stellte eine der ersten elektrischen Eisenbahnen her. Ihre frühen Eisenbahnen waren qualitativ überragend auf dem amerikanischen Herstellungsgebiet dieser Zeit, und wurden nur von den deutschen Eisenbahnherstellern übertroffen. |  | WEEDEN MANUFACTURING COMPANY New Bedford, Mass., U.S.A. Um 1880 gegründet, stellte diese Firma Dampfmaschinen, Spielzeug und Sparkassen her. |  | WELKER & CROSBY Brooklyn, N.Y., U.S.A. Sie waren von 1885-1888 Hersteller von eisernen Modell-Pferdewagen. Danach wurde die Produktion eingestellt und Crosby später von Pratt and Letchworth angestellt. | 
| A. WELLS AND COMPANY London, England. 1919 durch Alfred Wells gegründet. Der Markenname Wells 0 London erschien um 1924. Das Unternehmen stellte zu dieser Zeit ein Uhrwerk-Eisenbahnset (0 Spur) und verschiedene lithografierte Blechfahrzeuge her und untergrub damit die deutsche Konkurenz. |  | WILKINS TOYWORKS Keene, New Hampshire, U.S.A. Diese um 1888 gegründete Firma stellte Modelleisen und Stahlspielzeug her. Im Jahre 1894 wurde sie von der Kingsbury Manufacturing Company übernommen, die bis heute tätig ist. |
| |