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Zwischen den Weltkriegen behielt zwar Deutschland die Vorherrschaft der Spielzeugfabrikation, musste aber einige frühe Manufakturen beklagen. In dieser Zeit kamen britische und französische Produktoren auf den Markt, wie Burnett, Wells, Triang, Rossignol, Citroen und Jouets de Paris. Sie vergrösserten ihren Anteil am internationalen Spielzeugmarkt aufgrund ihrer grösseren technischen Wissen, und brachten schliesslich grossartige massstabgetreue Modelle hervor.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde Deutschlands Vormachtstellung des Spielzeugmarktes von Japan übernommen, das in den 50-er Jahren zum weltweit grössten Blechspielzeug-Produzenten wurde. Viele der dort produzierten Automobile wurden nach amerikanischen Modellen angefertigt, doch wurde auch eine Auswahl ganz neuer Spielzeuge produziert.

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Süddeutschland war in der Zeit der industriellen Revolution die Wiege der ersten grossen Spielzeughersteller Europas. Das Zentrum dieses neuen Industriezweiges lag rund um München, welches berühmt für seine Uhrenherstellung war und zusammen mit Nürnberg die Vorreiterrolle für Spielzeugherstellung einnehmen würde.

Die erste Fabrik für Blechspielzeug war die Firma Hess und geht zurück auf das Jahr 1826, gefolgt von Märklin um 1859, Bing 1865, Günthermann 1877, Lehmann 1881 und Carette um 1886. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich das Blechspielzeug zu einem wunderbaren Objekt zum Spielen und in den fortgeschrittenen Spielzeugfabriken wurden komplexe Eisenbahn-sets, erstaunenswerte Boote und Automobile hergestellte. Oftmals waren sie ausgestattet mit automatischen Steuervorrichtungen und Kanonen und wurden betrieben durch Uhrwerke, Dampf- und Elektromotoren. Diese Art von Blechspielzeugen war für das Spiel bestimmt und die grosse Mehrheit wurde durch die jungen Besitzer beschädigt oder gar zerstört.

Heute werden für diese Objekte hohe Preise bezahlt und die Herstellungszeit bis hin zum Ausbruch des 1. Weltkrieges ist bekannt als “das goldene Zeitalter der Spielzeuge”.

Englische grosse viktorianische Fabriken konzentrierten sich zu Beginn nicht auf die Herstellung von “nutzlosen” Dingen wie Spielzeug. Firmen wie Bassette-Lowke, Clyde and Steven begannen dann aber in den späten 1890-er Jahren mit Modellen von Anlege-Docks nach speziell viktorianischem Stil zu florieren.

 

 

 

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